Bertelsmann Stiftung: Unterqualifizierung von Zugewanderten belastet den Arbeitsmarkt
Bertelsmann Stiftung: Unterqualifizierung von Zugewanderten belastet den Arbeitsmarkt
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass fast 20 % der Zugewanderten über einen Hochschulabschluss verfügen, jedoch oft unterqualifiziert beschäftigt sind.
Die Stiftung betont, dass eine verbesserte Integration von Zugewanderten nicht nur den Fachkräftemangel verringern, sondern auch die Steuereinnahmen erhöhen und die Sozialversicherung stabilisieren könnte. Trotz eines Anstiegs der ausländischen Beschäftigten um 3,4 % sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, was auf einen Rückgang der Beschäftigten mit deutscher Staatsangehörigkeit um 0,9 % zurückzuführen ist. Um die Arbeitsaufnahme zu beschleunigen, fordert die Stiftung eine zentrale Anlaufstelle für ausländische Arbeitnehmer, um bürokratische Hürden abzubauen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
