Ebola-Ausbruch im Kongo: Hilfskürzungen verschärfen Krise
Tages Monitor
Juni 28, 2026
Ebola-Ausbruch im Kongo: Hilfskürzungen verschärfen Krise
Massive Kürzungen bei Hilfsprogrammen tragen zur raschen Ausbreitung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo bei.
Seit dem Ausbruch der seltenen Bundibugyo-Variante Mitte Mai haben sich über 1100 Menschen infiziert, mehr als 300 sind gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation hat den Gesundheitsnotstand ausgerufen.
Die Situation wird durch den Konflikt mit M23-Rebellen und eine Million Binnenflüchtlinge in überfüllten Camps mit schlechten Hygienestandards verschärft. Experten warnen, dass die geschwächte lokale Gesundheitsstruktur und die Streichungen internationaler Hilfsprogramme die Reaktion auf den Ausbruch erheblich behindern.
Quelle: faz.net
