SPD warnt vor Verteidigungslücke in Europa ohne US-Tomahawk-Raketen
SPD warnt vor Verteidigungslücke in Europa ohne US-Tomahawk-Raketen
Die SPD-Politikerin Möller äußerte Bedenken über die militärischen Folgen einer möglichen Absage der Stationierung von US-Tomahawk-Raketen in Deutschland.
Im Deutschlandfunk erklärte Möller, dass der Verzicht auf die Raketen eine größere militärische Herausforderung darstelle als der angekündigte Teilabzug von US-Truppen. Die Tomahawk-Raketen seien als Übergangslösung gedacht, bis Europa ein eigenes Verteidigungssystem entwickelt. Möller betonte, dass Europa voraussichtlich erst Anfang der 2030er-Jahre in der Lage sein werde, diese Lücke zu schließen. Ähnlich äußerte sich der CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter, der die Zuverlässigkeit der US-Militärpräsenz in Europa in Frage stellte und eine gemeinsame Entwicklung von Raketen mit der Ukraine forderte.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
