BKA erhält umfangreiche Daten zu mutmaßlichen IS-Mitgliedern
BKA erhält umfangreiche Daten zu mutmaßlichen IS-Mitgliedern
Das Bundeskriminalamt (BKA) verfügt über Listen von Zehntausenden mutmaßlicher IS-Mitglieder, die von US-Geheimdiensten bereitgestellt wurden.
Die Informationen stammen aus erbeuteten Daten von Handys, USB-Sticks und Computern, die während amerikanischer Antiterroreinsätze in Syrien und dem Irak gesammelt wurden. Bisher wurden in mindestens sechs Fällen IS-Mitglieder in Deutschland verurteilt, während in rund 30 weiteren Fällen Ermittlungen laufen. Zuletzt wurde ein irakischer Asylbewerber in Leipzig festgenommen, der durch diese Daten identifiziert werden konnte. Insgesamt liegen den deutschen Behörden mehr als zwei Millionen Datensätze vor, die unter anderem Informationen zu Waffen, Sold und Personalnummern der Verdächtigen enthalten.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
