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    Tages Monitor August 13, 2026

    Deutsche Getreideernte stark beeinträchtigt durch anhaltende Dürre

    Die anhaltende Trockenheit in Deutschland hat zu erheblichen Verlusten in der Getreideernte geführt. Experten schätzen, dass die Ernte in diesem Jahr unter dem Durchschnitt liegen wird, jedoch noch ausreichend ist.

    Die extreme Hitze und die langanhaltende Dürre haben die Getreidebauern in Deutschland stark getroffen. Schätzungen zufolge sind seit Beginn der Dürreperiode Mitte Juni rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps verloren gegangen, was zu einem Einnahmeverlust von etwa 600 Millionen Euro führt.

    Der Deutsche Raiffeisenverband prognostiziert eine Ernte von 40,6 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz dieser Verluste wird die Ernte als ausreichend eingestuft, da günstige Witterungsbedingungen im Frühjahr größere Schäden verhindert haben.

    Die Landwirtschaft sieht sich jedoch weiterhin mit steigenden Kosten konfrontiert, was die Situation zusätzlich erschwert. Während die Preise für Brot und Brötchen stabil bleiben sollten, könnte das Niedrigwasser in vielen deutschen Flüssen die Logistik und den Transport von Getreide beeinträchtigen. Die Lagerkapazitäten sind zwar ausreichend, doch die Versorgung mit Futtermitteln und Düngemitteln könnte betroffen sein.


    Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix

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