SPD fordert gesetzliches Recht auf Vergessen für Krebsüberlebende
SPD fordert gesetzliches Recht auf Vergessen für Krebsüberlebende
Die SPD setzt sich für ein gesetzliches Recht auf Vergessen für Menschen ein, die eine Krebserkrankung überstanden haben, um Diskriminierung in verschiedenen Lebensbereichen zu verhindern.
In Deutschland leben schätzungsweise 5,5 Millionen Krebsüberlebende, die oft Nachteile bei Versicherungen, Krediten und anderen Lebensbereichen erfahren. Auf Initiative mehrerer SPD-Politiker, die selbst betroffen sind, soll eine gesetzliche Regelung eingeführt werden, die nach einer fünfjährigen Frist nach der Heilung die Offenlegung einer überwundenen Krebserkrankung verbietet. Betroffene sollen das Recht haben, Verstöße gerichtlich geltend zu machen, und es wird ein Verbandsklagerecht für Patientenorganisationen gefordert, um die Durchsetzung zu erleichtern.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: sueddeutsche.de
