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    Tages Monitor Juni 10, 2026

    Tusk kritisiert E3-Gespräche zur Ukraine ohne Polen

    Polens Ministerpräsident Donald Tusk äußerte Bedenken über die jüngsten Beratungen zur Ukraine im E3-Format, die ohne polnische Beteiligung stattfanden.

    Tusk betonte, dass Polen als unverzichtbares Bindeglied für ernsthafte Diskussionen über die Zukunft der Ukraine und der Region betrachtet werden müsse. In einem Telefonat mit Bundeskanzler Merz machte er deutlich, dass seine Kritik auch von der italienischen Regierungschefin Meloni geteilt wird. Tusk schlug ein neues Format „E5“ vor, das Polen und Italien einbeziehen würde. Merz hingegen sprach nach dem Gespräch von Einigkeit über den Kurs an der Seite der Ukraine und kündigte eine enge Koordination an, während er mit Macron und Starmer in London zusammentraf, um Selenskyjs Vorschlag für direkte Gespräche mit Putin zu unterstützen.


    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de

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