Deutschland verstärkt Abhängigkeit von China bei strategischen Gütern
Deutschland verstärkt Abhängigkeit von China bei strategischen Gütern
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Deutschland zunehmend von China bei wichtigen Gütern wie Akkus, Solarpanels und Antibiotika abhängig wird.
Laut der Friedrich-Naumann-Stiftung stieg der Anteil der Direktimporte aus China bei Lithium-Ionen-Akkus von 50 % auf 66 %, bei Solarpanels von 89 % auf 93 % und bei Antibiotika von 65 % auf 73 % innerhalb von zwei Jahren. Experten warnen, dass die deutsche Industrie, insbesondere in Schlüsselbranchen wie Automobil und Maschinenbau, unter Druck steht und ohne besseren Schutz vor chinesischen Exporten eine Deindustrialisierung droht. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird am Mittwoch China besuchen, um das Kooperationspotenzial zu erörtern und den Dialog mit der chinesischen Regierung fortzusetzen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: tagesschau.de
